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19.09.2010 - 6. swb Marathon in Bremen


Läufer und Begleiter

 

Bremen. Die Läufer des LC Hansa Stuhr wollten beim 6. swb-Marathon in Bremen Vereinsgeschichte schreiben, und das ist ihnen zweifelsohne auch gelungen. Hinter Martin Skalsky (Wolfs Running Team Mainz, 2:31:42) und Sebastian Hanelt (LG Göttingen, 2:32:16) belegte Vorjahresieger Oliver Sebrankte in 2:34:10 Stunden den dritten Platz. Vereinskameradin Sonja Rikken überraschte bei den Frauen hinter Marlies Meyer (LG Rhein Erft, 2:59:31) in Bestzeit von 3:05:36 Stunden mit Platz zwei. Damit gelang dem LC Hansa Stuhr erstmals gleichzeitig sowohl bei den Männern als auch bei den Frauen der Sprung aufs Treppchen.

Es waren - fast - die gleichen Bilder wie im vergangenen Jahr. Oliver Sebrantke genießt und feiert mit den Zuschauern ausgiebig seinen Zieleinlauf. Nur ein kurzes Achselzucken des Topläufers vom LC Hansa Stuhr verrät: Eine Wiederholung des Vorjahressieges war nicht drin. „Martin und Sebastian sind schon klasse Läufe, die haben es verdient“, zollte Sebrantke den beiden Erstplatzierten Anerkennung. Zunächst war der Stuhrer den beiden Konkurrenten auf den Fersen geblieben und hatte damit bei der Halbmarathonmarke mit 1:14:30 Stunden eine äußerst schnelle Zwischenzeit. Sebrantke drosselte das für ihn zu hohe Anfangstempo, das ihm am Ende wohl auch eine weitere neue Bestzeit gekostet haben dürfte, und beschloss, zunächst gemeinsam mit dem Vorjahreszweiten Rolf Schwabe zu laufen. In der Hemmstraße (Km 30) waren es für ihn dann zwei Minuten Rückstand auf das Führungsduo, die der Stuhrer dann bis ins Ziel hielt.

Über die nicht erwartete neuen Bestzeit und den ebenso wenig erhoffte zweiten Platz freute sich Sonja Rikken mächtig. „Ich konnte in der vergangenen Wochen überhaupt nicht richtig trainieren, hatte immer wieder muskuläre Beschwerden, und dann lief es bis Km 35 absolut problemlos“, staunte die gebürtige Holländerin. Als die Beine dann doch schwerer wurden, gab es im rechten Moment von Trainer Hartmut Selz aufmunternde Worte. Rikken konnte ihre Leistung freudestrahlend in einem Wort zusammenfassen: „Wahnsinn!“

Hinter dem Zielstrich spielte sich auf dem Bremer Marktplatz ein „Hansa-Happening“ ab. Bestzeiten auch für Mario Lawendel (erstmals unter drei Stunden), Werner Wührmann und Ralf Bothe. Starkes W 50-Ergebnis für Angela Welp, erfolgreiches Finish „für die Mannschaft“ von Birgit Niemann-Scheffel und Bestzeit für Maria Glaser.

Für das Hansa-Team endete das „Projekt Gold“ in einer bislang nicht erreichten Titel- und Medaillenflut in der Wertung zur Norddeutschen und zugleich NLV/BLV-Landesmeisterschaft. Norddeutscher Meistertitel für Sonja Rikken im Einzel und gemeinsam mit Angela Welp und Birgit Niemann-Scheffel in der Mannschaft. Norddeutsche Vizemeisterschaft für Oliver Sebrantke im Einzel sowie gemeinsam mit Mario Lawendel und Werner Wührmann auch in der Mannschaftswertung. In den Altersklassen gab es auf norddeutscher Ebene den M 55-Titel für Werner Wührmann zu feiern, Fünfter wurde hier Hans Endl (SC Weyhe). Ebenfalls Vizemeisterin wurde Birgit Niemann-Scheffel in der W 45. Hinzu kam Platz eins in der W 50 für Angela Welp und Platz zwei bei den Frauen für Maria Glaser. Dieselben Erfolge gab es im Wesentlichen für alle auch auf Landesebene zu feiern.

Den Stuhrer Erfolgsreigen machte schließlich der mit über 100 Marathonläufen erfahrenste Hansa-Läufer komplett. Dank Heinz Neubauer ging auch die Hansewertung des Bremen Marathon, für die neun Läufer ein Team bilden, an den LC Hansa Stuhr.

Quelle: Weser Kurier/Syker Kreiszeitung vom 21.09.2010 (Christiane Golenia)

 
19.09.2010 – 6. swb Marathon in Bremen



Name AK Platz gesamt Platz AK
Strecke Zeit
Sebrantke, Oliver M 30 3. Pl. ges 3. Pl. AK
42,195 km 02:34:07 min
Lawendel, Mario MHK 33. Pl. ges 9. Pl. AK
42,195 km 02:55:36 min
Wührmann, Werner M 55 57. Pl. ges 2. Pl. AK
42,195 km 03:02:06 min
Rikken, Sonja W 35 2. Pl. ges 1. Pl. AK
42,195 km 03:05:28 min
Welp, Angela W 50 6. Pl. ges 1. Pl. AK
42,195 km 03:18:49 min
Niemann-Scheffel, Birgit W 45 18. Pl. ges 3. Pl. AK
42,195 km 03:31:05 min
Bothe, Ralf M 45 206. Pl. ges 40. Pl. AK
42,195 km 03:31:40 min
Glaser, Maria WHK 24. Pl. ges 2. Pl. AK
42,195 km 03:38:38 min
Richter, Anne W 35 53. Pl. ges 12. Pl. AK
42,195 km 03:58:51 min
Engelmann, Niels M 35 478. Pl. ges 49. Pl. AK
42,195 km 03:58:51 min
Neubauer, Heinz M 60 610. Pl. ges 19. Pl. AK
42,195 km 04:19:14min







Hansewertung 1. Platz







19.09.2010 – AOK Halbmarathon in Bremen
Name AK Platz gesamt Platz AK
Strecke Zeit
Kortas, Tobias MHK 13. Pl. ges 3. Pl. AK
21,0975 km 01:21:48 min
Schierloh, Ole M 35 126. Pl. ges 21. Pl. AK
21,0975 km 01:35:31 min
Bischoff, Hartmut M 50 342. Pl. ges 40. Pl. AK
21,0975 km 01:42:14 min
Oeljeschläger, Lothar M 45 548. Pl. ges 106. Pl. AK
21,0975 km 01:49:53 min
Winneckens, Knut M 40 713. Pl. ges 150. Pl. AK
21,0975 km 01:54:11 min
Diehl, Volker M 45 817. Pl. ges 159. Pl. AK
21,0975 km 01:55:01 min
Biermann, Manuel M 35 1340. Pl. ges 179. Pl. AK
21,0975 km 02:18:40 min







19.09.2010 – 10 km der Deutschen Bank in Bremen
Diehl, Volker M 45 133. Pl. ges 20. Pl. AK
10 km 00:47:20 min
Bothe, Carolin WS 75. Pl. ges 3. Pl. AK
10  km 00:56:04 min

 

Ergebnisse

 

Bericht:

 

 

Bremen (el). Der Halbmarathon, er war der heimliche Hauptlauf beim 6. swb-Marathon. Rund 1000 Läufer hatten sich auf die klassische Distanz von 42,195 Km begeben. 1050 finishte über das zusätzlich angeboteten Rennen über zehn Kilometer, aber gleich 2000 Läufer entschieden sich für den Halbmarathon. Die letzten benötigten rund drei Stunden für die 21,1 km, an der Spitze gab es dafür richtig schnelle Zeiten. Bei den Männern siegte in 1:09:53 Stunden Volker Goineau vom der SG TSV Kronshagen/Kieler TB. Als Gesamtachte entschied Marina Hielschenz (LG Wedel Pinnneberg) in 1:18:17 die Frauenkonkurrenz für sich vor der für die LG Regensburg startende Bremer Lokalmatadorin Fakja Hofmann (1:20:46).

Dritter bei den Männern wurde in 1:15:53 Stunden Horst Wittmershaus vom SC Weyhe. Für den Polizeibeamten war dies eine ganz bemerkenswerte Leistung. „Wir sind erst Freitag aus einem lauffreien Urlaub zurückgekommen“, verriet der sonnengebräunte Syker, der einen Temperatursturz von rund 30 Grad gegenüber seinem Urlaubsdomizil zu verkraften hatte. Als Zehnter lieferte Radsportler Michael Hufnagel aus Weyhe in 1:20:46 Stunden ein starkes Ergebnis ab. Mit einer Minute Rückstand folgte Tobias Kortas (LC Hansa Stuhr). Weit vorn auch Peter Grabsch (TuS Varrel), der in 1:24:25 Zweiter in der Altersklasse M 50 wurde.

Eine starke Vertretung stellte in Bremen die Laufakademie/LC Hansa Stuhr mit 30 Läufer/innen. Die meisten entschieden sich für den Halbmarathon. „Wir wollen am kommenden Sonntag in Berlin Marathon laufen. Das passt die halbe Distanz ganz gut in die Vorbereitung“, erklärte Initiator Torsten Herrmann. Schließlich steht für „seine“ Läuferinnen und Läufer das Spaß am gemeinsamen Laufen und nicht die Jagd nach ganz schnellen Zeiten im Vordergrund. Ähnlich ist die Zielsetzung bei den Aktiven des Weyher Lauftreffs, die mit rund einem Dutzend Läufern am Start waren.

Das Rennen über zehn Kilometer entschieden der Ex-Bremer Jan Oude-Aost (Aachender TG, 33:48) und Nicole Krinke (LG Nienburg, 38:32) für sich. Einen beachtlichen zehnten Platz bie den Frauen erkämpfte sich die 15jährige Laura Ohmes (TG Thedinghausen), die nach netto 46:30 Minuten als schnellste Schülerin ins Ziel kam.

Quelle: Weser Kurier/ Syker Kreiszeitung vom 21.09.2010 ( Christiane Golenia)

 

 

Bremen (el). „Wie findet ihr die Rolling Stones?“ Stille auf dem Bremer Marktplatz. „Und wie wärs mit Lady Gaga?“ Kein Reaktion. „Und was haltet ihr von Oliver Sebtrantke?“ Ein begeistertes Kreischen und Jubeln von etlichen vornehmlich jüngeren weiblichen Fans schallt den Moderatoren des 6. swb-Marathon entgegen. Keine Frage: Malte Jansen und Andreas Schnur von Radio Bremen verstehen ihr Geschäft und haben keine Mühe, das Publikum bis zum Zieleinlauf der Marathonis zu unterhalten und von der Kälte bei gerade einmal 12 Grad und einsetzendem Nieselregen abzulenken. Erstmals wurde beim swb-Marathon der Bremer Marktplatz für Start und Ziel gewählt. Und da wurde es gut dreieinhalb Stunden nach dem Marathonstart dann auch richtig eng, als immer größere Läuferscharen ins Ziel kamen. Anders als zuvor auf der Bürgerweide waren die Zuschauer nach dem Ziel hautnah am Geschehen dran. Manch ein Läufer wünschte sich da ein Absperrgitter herbei, um wenigstens ungestört zu den Versorgungsständen zu gelangen. Eins ist allerdings gewiß: Der Bremen Marathon hat durch die Verlegung von Start und Ziel an Attraktivität gewonnen. Der historische Marktplatz bietet deutlich mehr Atmosphäre als das eher nüchterne Umfeld auf der Bürgerweide. Alles andere dürfte sich organisieren lassen.

Quelle: Weser Kurier/Syker Kreiszeitung vom 21.09.2010 (Christiane Golenia)

 

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