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29.07.2012 - 19. Silbersee-Triathlon

Jonas Schomburg eilt allen davon

Stuhr. Jonas Schomburg vom Sport-Club Hannover hat beim 19. Silbersee-Triathlon des LC Hansa Stuhr einen Start-Ziel-Sieg gefeiert. Mit welcher Dominanz er den Sprinttriathlon am Sonntag für sich entschied, war schon beeindruckend. Bereits nach den 500 Schwimm-Metern kletterte der Youngster (Jahrgang 1994) als Erster aus dem Becken, im Anschluss an das Radteilstück (20 Kilometer) war sein Vorsprung derart angewachsen, dass dem Hannoveraner allerlei Unheil hätte passieren müssen, um nicht den Sieg einzufahren. So weit ließ er es aber gar nicht erst kommen, die abschließenden fünf Kilometer auf zwei Beinen legte er ähnlich souverän zurück, im Ziel dauerte es einige Zeit, ehe der erste Verfolger kam.

 

 

 

"Es war ein tolles Rennen, alles hat wunderbar funktioniert. Ich habe mich unterwegs richtig wohl gefühlt", bilanzierte Schomburg. Dass er bei seinem Sieg auch gleich den polnischen Olympia-Teilnehmer Marek Jaskolka (deutlich) hinter sich gelassen hatte, freute ihn umso mehr.

Gleiches war zumindest zwischenzeitlich auch Tri-Wolf Philipp Fahrenholz gelungen. In seiner Paradedisziplin, dem Radfahren, hatte er einmal mehr geglänzt, etliche Positionen gutgemacht und war als Zweiter auf die Laufstrecke gegangen. Am Ende reichte es zu einer Top-Fünf-Platzierung. "Ich bin seit fünf Uhr auf den Beinen, weil ich noch in die Organisation eingebunden war, aber als Lokalmatador wollte ich natürlich am Nachmittag unbedingt starten", erklärte Fahrenholz. "Insgesamt bin ich auch sehr zufrieden. Für meine Verhältnisse lief es sogar beim Schwimmen recht gut. Beim Laufen musste ich dann allerdings etwas kämpfen."

Wenn es bei diesen Sorgen geblieben wäre, Maren Rösner vom Tri Team Schwarme hätte sie ohne zu zögern genommen. Die Vorjahressiegerin erlebte im Sprint nämlich eine böse Überraschung: Als Führende des Frauenrennens drosselte sie auf dem Rad sitzend kurz vor einer Kurve zu spät das Tempo, zur Strafe machte sie eine unliebsame Begegnung mit der Straße. "Ich dachte erst gar nicht, dass ich überhaupt weiterfahren könnte. Einerseits war an meinem Rad alles verbogen, andererseits konnte ich kaum noch mit dem linken Fuß auftreten", erinnerte sie sich. Die wenigen Meter bis zur Wechselzone brachte Rösner dann aber doch noch im Sattel hinter sich, auch auf den finalen Laufkilometern biss sie die Zähne zusammen. "Ich bin froh, dass ich das Rennen irgendwie noch zu Ende bringen konnte. Allerdings habe ich den Schmerz im Fuß und am Rücken kurz vor Schluss dann doch ordentlich gemerkt." Dennoch: Rösner triumphierte erneut.

Über die Olympische Distanz machten sich auch in diesem Jahr nicht nur wieder etliche Solisten auf die Reise, auch die Damen- und Herrenteams der Regionalliga Nord kämpften um wichtige Punkte. Die Männerkonkurrenz entschied der ESV Eintracht Hameln für sich, auf den weiteren Plätzen landeten das Kaifu Tri Team aus Hamburg sowie Hannover 96. Mit Ulf Bartels überquerte allerdings ein Akteur des WSV 1921 Wolfenbüttel die Ziellinie als Erster (1:57:53 Stunden). "Normalerweise bin ich auf der Langdistanz zu Hause, aber hier bin ich einfach für meine Mannschaft gestartet", gab Bartels anschließend zu Protokoll. Bei den Damen überragten die Triabolos Hamburg, Pia Ley (2:14:48 Stunden) und Leana Helbig (2:15:30 Stunden) feierten einen Doppelsieg. Das KEB Tri Team Schwarme landete auf Rang vier, wobei Katharina Roer mit Position sechs und einer Zeit von 2:19:10 Stunden überzeugte. "Das Laufen war dieses Mal grandios", schwärmte Roer. "Ich bin als 14. vom Fahrrad gestiegen und habe dann noch starke Runden gehabt – inklusive einer neuen Bestzeit über die zehn Kilometer."

Bei den Solisten knackte Lisa Müller-Ott vom USC Kiel ihren eigenen Streckenrekord und gewann die Damenkonkurrenz (2:10:57 Stunden) Die Schwarmerin Gesine Rösner musste sich mit Rang vier begnügen, in der Altersklasse W50 brachte die Zeit von 2:25:59 Stunden jedoch den Sieg. Sandra Ehlers (W35) vom SC Weyhe wurde insgesamt Fünfte und gewann ebenfalls in ihrer Altersklasse (2:26:54 Stunden).

Das gleiche Kunststück gelang Vereinskollege Arne Reiter (M35), der im gesamten Herrenfeld 15. wurde (2:10:04 Stunden). Mit Oliver Sebrantke (ebenfalls M35) belegte ein Stuhrer als Gesamt-18. den zweiten Platz der M35 (2:12:26). Schnellster war Dag Störmer, für den Hildesheimer stoppte die Uhr bei 1:57:54 Stunden.

Quelle: Weser Kurier/Syker Kurier vom 30.07.2012 (Malte Bürger)

 

 

Olympische Distanz






Name AK Platz gesamt Platz AK 1,5km Schwimmen 40km Rad 10 km Laufen Gesamtzeit
Sebrantke, Oliver TM 35 18 2 00:26:22 01:10:35 00:35:28 02:12:26
Sievers, Dirk TM 40 28 6 00:30:02 01:03:45 00:44:16 02:18:05
Bublitz, Stefan TM 30 119 21 00:34:13 01:12:46 00:49:02 02:36:02
Walter, Florian TM 40 121 30 00:26:58 01:21:25 00:47:55 02:36:19
Ruhland, Frank TM 50 179 21 00:35:36 01:26:17 00:55:18 02:57:13
Strohecker, Hendrika TW 65 23 1 00:41:14 01:27:26 00:57:42 03:06:24








Sprinttriathlon AK Platz gesamt Platz AK 500m Schwimmen 20km Rad 5km Laufen Gesamtzeit
Fahrenholz, Philipp TM 20 4 1 00:08:00 00:30:49 00:18:06 00:56:56
Sievers, Dirk TM 40 20 4 00:09:22 00:33:23 00:22:29 01:05:15
Schittkowski-Lahr, Lars TM 35 50 4 00:08:18 00:40:41 00:24:06 01:13:06








Volkstriathlon AK Platz gesamt Platz AK 500m Schwimmen 20km Rad 5km Laufen Gesamtzeit
Stridde, Robert TM 25 11 2 00:09:47 00:37:37 00:19:26 01:06:41








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