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20.10.2012 - Saisonrückblick

 

2012 – es war das Jahr der Tri-Wölfe!

Gleich drei Mannschaften starten in der Landesliga, Gesamtsieg und Aufstieg in die Regionalliga für die „Alpha-Wölfe“ - alle Ironmen bestehen ihren Härtetest, Mario Lawendel knackt die 10 Stundenmarke – Newcomer Philipp Fahrenholz mischt mit etlichen Siegen die Szene auf – WM-Titel für Christiane Golenia – 8. swb-Marathon Bremen - SST 2012: 900 Starter bei unserem Highlight


Der Reihe nach...


Landesliga („Augath Tour“)

Der Mitgliederzuwachs auf rund 50 Triathleten machte es möglich: Erstmals gingen zwei Herrenteams in der Landesliga an den Start, dazu zum ersten Mal auch ein reines Frauenteam. Gleich beim bestbesetzten Auftaktwettkampf in Bokeloh überraschte die erste Herrenmannschaft sich selbst: Unter 40 Teams holten sich die „Alpha-Wölfe“ den Tagessieg - und fehlten prompt bei der Siegerehrung: Alle hatten sich bereits auf den Heimweg gemacht, niemand hatte im Entferntesten überhaupt mit einem Podestplatz gerechnet. Der Siegeszug ging weiter. Bei nasskalten 10 Grad wurde in Limmer der nächste Tagessieg gefeiert. Dann die Kurzdistanz in Peine: Trotz Ironman-Training und Platten wieder Platz eins. Beim Abschlusswettkampf in Northeim war mit Platz zwei in der Tageswertung der Gesamtsieg perfekt. Die Alpha-Wölfe sind niedersächsischer Triathlon-Mannschaftsmeister! „Hauptverantwortlich“ für das erstklassige Punktekonto des Teams waren Philipp Fahrenholz, Jan Neubauer, Mario Lawendel, Christian Walz und Oliver Sebrantke.

Als „Alpha-Wölfe Jäger“ ging das zweite Herrenteam ins Rennen. Wettkampferfahrungen sammeln, die Sache nicht ganz so „eng“ sehen war hier eher das Motto. Und dennoch: Immer wieder gelang es den schnellsten „Jägern“, einige „Alpha-Wölfe“ hinter sich zu lassen. Der 32. Gesamtplatz in der Endabrechnung ging völlig in Ordnung.

Mehr als nur schmückendes Beiwerk waren „Die Rotkäppchen“. In Bokeloh war das Damenteam mit seinen sechs Athletinnen komplett am Start. Am Ende war der 10. Tabellenplatz unter 14 Teams in Anbetracht der zuletzt „dünnen“ Besetzung ein gutes Ergebnis. In der Einzelwertung verzeichnete Sabrina Evers einen starken Aufwärtstrend.


Ironman/ Langdistanz/70.3 Ironman

Im Frühjahr hatten sich mit Frank Mömkes und Peter Sokoll zwei erfahrene Ironmen den Tri-Wölfen angeschlossen. Während Frank verletzungs-bedingt auf seinen Start beim Ironman Austria verzichten musste, erlebte Peter in Klagenfurt eine Hitzeschlacht.

Für das Trio Jan Neubauer, Mario Lawendel und Philipp Rahier war der Ironman Frankfurt der Saisonhöhepunkt. Bei Jan waren die Erwartungen aufgrund von Achillessehenproblemen gedämpft. Dann machte auch noch ein Raddefekt die letzten Hoffnungen auf eine gute Zeit zunichte. Am Ende ging es für ihn bei einer Gesamtzeit von 10:20:40 Stunden nur noch ums Finish. Nicht so bei Mario: In 9:52:34 Stunden, zum ersten Mal unter 10 Stunden, erfüllte er sich einen Lebenstraum. Stark auch die Leistung von Rookie Philipp: Frei vom Druck, eine bestimmte Zeit erreichen zu wollen, finishte Rahier in 11:22:40 Stunden.

Beim Ostseeman in Glücksburg erweiterten Jörg Müller (11:33:22) und Volker Diehl (11:49:32) den Kreis der Ironmen. Lutz Finster finishte seine vierte Langdistanz in 13:40:04 Stunden.

Gerhard Neye startete auch in diesem Jahr bei der Ironman-EM 70.3 in Wiesbaden. Der 7. Platz in der TM 65 (7:01:03) hätte auch diesmal zum WM-Start berechtigt. Neu angegriffen wird nun in der TM 70.


Newcomer Philipp Fahrenholz

Philipp Fahrenholz glückte der Wechsel vom Radsport zum Duathlon und Triathlon. Die Laufleistungen waren schon in der Crosssaison sehr gut, die Schwimmzeiten wurden immer besser, der Radsplit war regelmäßig der Schnellste der gesamten Konkurrenz. Bei den Alpha-Wölfen war Philipp in drei von vier Wettkämpfen die Nummer eins. Beim überlegenen Gesamtsieg bei den Duathlon-Landesmeisterschaften in Hohegeiß sowie dem Sieg beim Weyher Duathlon und dem Duathlon in Elmshorn bewies er seine Stärken. Die Planungen gehen jetzt Richtung Duathlon-DM 2013.


Die Duathleten...

Powerman Zofingen, weltweit als härtester Duathlon bekannt – als Duathlet muss man/frau einfach einmal dabei gewesen sein. Für Christiane Golenia führte der Weg nach Zofingen über den Sieg beim Weyher Duathlon, den W 50-Titel bei der LM in Hohegeiß sowie den AK-Sieg bei der DM Langdistanz in Falkenstein. Jens-Henry Mügge bereitete sich mit Starts in Falkenstein sowie beim Powerman in Geel/Belgien vor. Beide erwartete bei der ITU-WM in Zofingen 10 km Laufen, 150 km auf den Rad und nochmal 30 km Laufen, verteilt auf exakt 2827 hm. Trotz gesundheitlicher Probleme beim zweiten Lauf verbesserte sich Jens-Henry als 8. der M 45 auf 8:45:51 Stunden. Christiane sicherte sich in 8:41:00 Stunden überlegen den WM-Titel in der W 50.


8. swb-Marathon Bremen

Senioren- Europameister Oliver Sebrantke bewies mit seinem zweiten Platz in Bestzeit von 2:29:20 Stunden nicht nur ein weiteres Mal seine läuferische Stärke. „Olli“ war zugleich Leitwolf, Organisator, Motivator, Antreiber. Die Tri-Wölfe standen an der Strecke und feuerten an, begleiteten auf den Rad oder liefen selbst, zu Meisterehren: Andreas Leiko und Philipp Rahier feierten gemeinsam mit Olli den LM-Titel in der M 30/35. Judith Neubauer, Maria Glaser und Nicole Garbers wurden mit dem Vizetitel bei den Frauen überrascht.


Silbersee-Triathlon 2012

Wieder hatten wir die Mannschaften der Regionalliga Nord zu Gast, daneben gab es erneut die Wettbewerbe über die olympische Distanz, Volks- und Sprinttriathlon sowie Staffelwettbewerbe. Insgesamt sorgten fast 900 Starter für eine ganz starke Besetzung. Marek Jaskolka erwies sich bei seiner Generalprobe für seinen Start bei den olympischen Spielen in London als Magnet für Zuschauer und Fernsehen.

Mit einem 18-köpfigen Organisationsteam unter Leitung von Jan Neubauer war die 19. Auflage unseres „Triathlon-Highlight“ monatelang vorbereitet worden. Bei der Veranstaltung selbst waren fast zehn Mal soviele Helfer im Einsatz. Erstmals wurden Feedback-Bogen an Helfer und Teilnehmer verteilt. Die Rückläufe machen Mut für die Jubiläumsveranstaltung im kommenden Jahr.

 

2013 – Wie geht es weiter?

2012 war das erfolgreichste Jahr in der Geschichte der Triathlonabteilung des LC Hansa Stuhr. Wir haben uns in der Szene einen guten Namen gemacht. Man ist weit über die Gemeinde- und Landesgrenzen auf uns aufmerksam geworden, wie die fast 300.000 „Klicks“ auf unserer noch jungen Homepage beweisen.

Dabei war längst noch nicht alles optimal, auch wir haben noch einige „Baustellen“.....

Trainer: Mit Holger Klyszcz-Nasko haben wir einen ausgezeichneten Schwimmtrainer. Bei Michele Fabozzi sind unsere Laufanfänger in besten Händen. Die übrige Betreuung bei den Laufeinheiten war in diesem Jahr insgesamt suboptimal. Auch das Radtraining kann noch besser organisiert und strukturiert werden.

Regionalliga Nord: Unsere Alpha-Wölfe wollen mittendrin, nicht nur dabei sein. Das verlangt ein spezifisches Training.

Nachwuchs: Eine Zusammenarbeit mit den Schulen im Rahmen von JtfO bietet sich an.

SST 2013: Das Jubiläum! 20 Jahre Silbersee-Triathlon! Wir sind diesmal nicht nur Veranstalter, sondern gehören mit unserer Regionalliga-Mannschaft auch zu den Akteuren. Schwimmen, radeln, laufen, organisieren. Jungs, das wird eng.

 

Tatsächlich haben wir uns in diesem Jahr mit unseren so unterschiedlichen Fähigkeiten, Möglichkeiten, Blickwinkeln und Ideen im Team zusammengefunden und ergänzt. Das stimmt optimistisch für die Zukunft. Packen wir's an!

 

 

 

 

 

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Tri-Wölfe - die Triathlonabteilung des LC Hansa Stuhr