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14.08.2016 - Ironman 70.3 EM Wiesbaden

 

Philipp Fahrenholz und ich erlebten in Wiesbaden ein Triathlonabenteuer. Geschwommen wurde in einem Baggersee nach einem rolling start. Der funktionert, ähnlich wie beim Marathon-Blockstart, nur dann, wenn sich alle leistungsgerecht einordnen, ist also auch nur mäßig entspannt. Geschwommen wurde wenig geradeaus, sondern wegen teils unzureichender Wassertiefe in Form eines Pilzes (!), viele Richtungswechselbojen bei noch tiefstehender Sonne, ein Landausstieg nach 1500m. Ich war nicht immer kraulend auf Kurs, hab Wechselbeutel und Rad dafür nicht lange suchen müssen. Tja, die Radstrecke. Philipp (!) meinte, sie sei ihm zu lang gewesen und schwieriger als in Immenstadt. Für mich war sie technisch das Anspruchsvollste, was ich bisher gefahren bin. Nein, nicht die 1450 hm waren das Entscheidende. Wer im Harz den Sonnenberg raufkurbelt, macht das eben auch mit der "Platte", 500hm, gleich vor Wiesbaden, kein Problem. Dafür hatten es die Abfahrten in sich, oft kurvig, auf schlechtem Asphalt und am Ende dann abbiegen im spitzen WInkel. Dazu viele kurze knackige Anstiege, langweilig war's jedenfalls nicht. Schließlich kam aber doch noch Spaß auf.

Auf der Laufstrecke waren noch mal 180 hm zu überwinden. Inzwischen wusste ich, dass ich auf Platz drei lag. Helmuts Tipp, mal mit leichteren Schuhen zu laufen, habe ich angenommen. Und ich hatte Walzes Worte vom Kraichgau im Ohr: Lächeln, wenn´s schwer wird. Ging dann auch ab und an mal. Es lief. Philipp, der ja weiter als Läufer für unserem Verein startet, kam auf in seiner starken AK 25 auf einen tollen vierten Platz. Für mich war mein dritter Rang das Happy End einer schwierigen Saison. (Christiane)

 

 

Platz Name AK Platz AK 1,9km swim T 1 90.1km bike T 2 21.1km run Zeit
90 Golenia, Christiane W 55 3 00:44:09 00:05:28 03:25:08 00:01:48 01:46:50 06:03:23











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