News - Archiv

06.05.2017 - 20. Gerolsteiner Helgoland-Marathon

Manchmal fühlt sich ein zweiter Platz wie ein Sieg an! ...zumindest über den eigenen Körper. Mit der Startnummer 1 wurde ich vom Veranstalter Oke Zastrow, mit dem Auftrag den Helgoland Marathon das dritte Mal in Folge zu gewinnen, ins Rennen geschickt. Zu laufen waren 5 Runden über die Insel mit vielen Steigungen und einer sehr steilen Rampe, dem sogenannten Düsenjäger. Bis zum Halbmarathon lief auch alles locker. Doch dann bekam ich ohne vorherige Ankündigung, beim zum dritten Mal zu bewältigendem Düsenjäger, plötzlich einen Krampf im Oberschenkel. Ab jetzt begann die Quälerei. Andauerndes Stehenbleiben und Dehnen war jetzt notwendig. Der Krampf kam immer wieder. Meine Führung musste ich dadurch sausen lassen, aber das war mir egal, denn finishen ist als Ausdauersportler für mich oberstes Gebot. Das ist mir bis jetzt auch immer gelungen, aber dieses Mal machte ich mir richtig Sorgen ob ich es schaffen würde, denn das Rennen hatte ja quasi gerade erst begonnen. Das Durchbeißen und in 2:51:21 ins Ziel humpeln hat sich gelohnt, denn der zweite Platz ist ja auch was feines. Die zweite Hälfte bin ich jeden km rund 30 Sekunden (das sind Welten) langsamer gelaufen als noch auf der ersten Hälfte. Es war aber sehr, sehr viel härter und ich war überglücklich es überhaupt ins Ziel geschafft zu haben (egal in welcher Zeit und Platzierung). Wenn es einfach wäre, würde es ja auch Fußball heißen und nicht Marathon ;-) (Olli)

Ergebnisse

 

Zurück

Sponsoren

















Inhaltsaufrufe: 3336552
Tri-Wölfe - die Triathlonabteilung des LC Hansa Stuhr