News - Archiv

02.07.2017 - Ironman Austria - Kärnten

 

Oida.... Ein Wort  sagt mehr als tausend Worte zum IM Klagenfurt

Vor knapp einem Jahr ist Nicole schon einmal in Klagenfurt gestartet und die Atmosphäre gefiel ihr so gut, dass sie auch 2017 starten wollte, jedoch nicht allein. Also meldete sie kurzentschlossen nicht nur sich sondern auch mich an. Ich erfuhr dann via SMS von meinem "Glück".
Also haben wir so richtig hart trainiert. Na gut nicht hart, aber richtig.... Also für unsere Verhältnisse richtig... Die Muskeln hatten genügend Zeit zum Arbeiten.
Einige Regenausfahrten, Sonnenaufgang-Läufen und Schwimmspaziergänge, welche geschickt in den üblichen Tagesablauf (bei mir: Arbeit, Haushalt, Kind, Training des Mannes beachten ) eingebunden wurden. Dann ging es nach Klagenfurt. Nicole im Flugzeug, ich mit den Supportern im Auto.
Bevor  jedoch unser Rennen am Sonntag startete, stand der Ironman Kids an, bei dem die Kleinen schwimmen und laufen mussten. Hier startete unser kleiner Tri-Wolf Jonas Neubauer im Jahrgang 2011 das allererste Mal bei einem Swim and Run. Die Kleinen wurden von der DLRG über den Badesteg zur Startlinie begleitet und warteten wie an der Perlenschnur aufgereiht auf den Start. Im Strandbad Klagenfurt schwammen die Kleinen 50 m  zum Strand, schlüpfen in die Laufschuhe und das Shirt und liefen 450m bis zum Ziel. Jonas war zum Start leicht abgelenkt, doch Dank der DLRG ist er dann doch losgeschwommen und kam als 10. mit einer Zeit von 4:43min (2:12min Schwimmen; 2:31min Lauf) ins Ziel.
Zurück zum Ironman der Großen. Der Bike Check-In am Samstag lief unkompliziert. Die Stellplätze für die Räder und die Haken für die "Sackl" waren schnell gefunden und die Strecke im Wechselbereich auch schnell abgegangen. Die restliche Zeit konnte dann für das  Kraft schöpfen genutzt werden, denn die Nacht würde kurz werden...
Der Sonntag war bei Nicole und mir durchgetaktet. 4:15 Uhr klingelte bei mir der Wecker, um 4.30 Uhr gab es Frühstück und um 5 Uhr holte ein Taxi die vier Athleten, zu denen auch ich gehörte, von der Pension ab. 2 Minuten später sind wir beim Wechselbereich. Nicole, welche in einer anderen Unterkunft war, war schon um 4.55 Uhr vor Ort, was doch recht untypisch für sie ist. Schuld kann hier nur der flinke Taxifahrer sein...
Nachdem wir uns gemeinsam in der Wechselzone um unsere Räder gekümmert hatten und uns noch einmal der Vollständigkeit der Beutel vergewissert hatten, begaben wir uns zum Strandbad, wo wir tiefenentspannt auf den Start warteten und überlegten, in welchen Startblock wir uns für den sog. Rolling Start einsortieren sollten. Ich wurde dazu überredet  in den 1:15 er Block zu gehen, womit ich also als Erste von uns beiden starten musste.
Das Rennen beginnt.
Pünktlich um 6:50 ging die Kanone und ab da gingen je 8 Schwimmer alle 5 sec ins Wasser. Dadurch kam es nicht zum sonst üblichen Gerangel um die besten Plätze, und man konnte recht schnell seinen Rhythmus finden. Natürlich gab es unterwegs den einen oder anderen Schwimmer, der einen überschwimmen wollte, oder auch etwas aggressiver ans Werk ging, doch denen konnte man mit einem kleinen Schlenker aus dem Weg gehen. Nicole war beim Schwimmen sehr euphorisch und musste von einem Boot wieder eingefangen werden, da sie sonst erst in Velden wieder an Land gegangen wäre.
Nach 2.800m See ging es in den Kanal. Ab da waren noch 1000m zu schwimmen und hier wurde es für die Athleten eng, und man bekam den einen oder anderen Tritt ab oder wurde sogar quer überschwommen. Für die Zuschauer war dies sehr spannend zu beobachten, und die Athleten waren froh nach 3.800m aus dem Wasser zu dürfen. Etliche helfende Hände zogen einen aus dem Wasser, und man begab sich zum nächsten Part, dem Radfahren.
Das Radfahren
Nach einem unkomplizierten Wechsel der Klamotten ging es auf die Radstrecke. Diese war für uns beiden Flachlandtiroler doch recht anspruchsvoll, einige Anstiege, die die Beine doch zum Glühen brachten, und etliche geschwungene Abfahrten. Bei den Abfahrten konnte Nicole ihre Stärke auf dem Rad voll ausnutzen. Ich hingegen gab mir Mühe, die Bremse wenig zu nutzen und war froh die Abfahrten lebendig überstanden zu haben. Der Radkurs war 90km lang und somit zweimal zu fahren. Dadurch kamen wir auch in den Genuss einmal kurz mit Jan Frodeno fahren zu dürfen (als er uns überholt hat).
Nach dem Rad folgt der Lauf
Das Rad weggestellt, ein kurzer Toilettengang, Laufschuhe an und ab geht es auf die Laufstrecke. Nun bloß nicht einbrechen. Dies waren meine Gedanken. Also ein angenehmes Lauftempo zum Durchziehen gesucht und jede Getränkestelle zum Befeuchten des Körpers genutzt.
Die Strecke war im Gegensatz zu Frankfurt doch recht öde, aber das Ziel rückte Stück für Stück näher. Der Laufkurs war zweimal zu laufen und führte an den Bahnschienen erst nach Kumpendorf raus und nach einer Wende an der Bahnschiene zurück durch den Europapark und von da aus dann zum Marktplatz in Klagenfurt, wo viele Zuschauer entlang der Laufstrecke saßen und das Essen der dort ansässigen Restaurants genossen. Die Läufer hatten hier auch kurz die Gelegenheit sich auf ein Bett zu werfen (Werbeaktion eines Hotels). Dies nutzte ich natürlich beide Male aus. Nicole und ich trafen uns während des Marathons auch und konnten, wenn auch nur kurz, miteinander reden.
Der Zieleinlauf
Einfach unbeschreiblich! Beinahe hätte ich zu Helen Fischers „Atemlos“ einlaufen müssen, was nicht gerade zu meinen Lieblingsliedern zählt. Ich bin dann zusammen mit einem Mitläufer extra langsamer gelaufen, um dies zu vermeiden. Mit Erfolg.
Nicole genoss die Atmosphäre des Ironman auf der Strecke etwas länger und wurde im Ziel vom mir begeistert empfangen. Für uns beide war der Einlauf mit einem Wort zu beschreiben: Oida…! 

Fazit: Eine tolle Veranstaltung mit traumhafter Kulisse, für die sich die lange Anfahrt lohnt und Lust auf weitere Wettkämpfe macht. (Maria)

 

 

 

Name AK Platz AK Platz Frauen Gesamtplatz 3,8 km swim 180 km bike 42,2 km run Zeit
Neubauer, Maria W 30 32 189 2029 01:21:10 06:57:59 04:50:30 13:23:25
Garbers, Nicole W 30 39 246 2301 01:35:40 06:48:50 05:59:04 14:40:08










Ergebnisse






 

Zurück

Sponsoren

















Inhaltsaufrufe: 3336811
Tri-Wölfe - die Triathlonabteilung des LC Hansa Stuhr