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28./29.07.2018 25. swb-Silbersee-Triathlon II

 

 

Neubauer hat alles im Griff

Silbersee-Titelverteidiger Phillip Fahrenholz hinter Jesse Hinrichs auf Platz zwei

Stuhr - Von Christiane Golenia. Es wurde gekämpft und gefinisht. Vor allem wurde beim 25. swb-Silbersee-Triathlon aber auch gefeiert. Bei besten Bedingungen bewiesen über 1. 000 Athleten, mit welcher Begeisterung sie ihren Sport betreiben. Applaus und anerkennende Worte gab es allerdings auch für die organisierenden Tri-Wölfe des LC Hansa Stuhr. Stuhrs Bürgermeister Niels Thomsen und Winfried Barkschat als Präsident des niedersächsischen Triathlonverbandes waren gleichermaßen beeindruckt, was Jan Neubauer mit seinem ehrenamtlichen Helferteam zur zweitägigen Jubiläumsveranstaltung auf die Beine gestellt hatte.

Spätestens mit dem ersten lauten Startschuss durch die Farger Böllerschützen war die ganze Aufmerksamkeit aufs Renngeschehen gerichtet. Wer nun allerdings dachte, bei der olympischen Distanz einen haushohen Start-Ziel-Sieg des Vorjahresschnellsten Konstantin Bachor zu erleben, sah sich getäuscht. Der Vorsprung des Wolfsburgers schrumpfte beim finalen Lauf über zehn Kilometer zusehends. Wenig überrascht zeigte sich davon Karsten Schrimpf. Der Stuhrer Trainer, in jungen Jahren selbst Weltklasse im Hindernislauf, betreut Bachor seit längerem in Sachen Lauftechnik. „Konstantin hat aufgrund einer bakteriellen Infektion enormen Rückstand im läuferischen Bereich, weshalb er auch den eigentlich geplanten Ironmanstart aufschieben musste.“ Den Grundstein zum erneuten Sieg im Regionalliga-Wettbewerb legte Bachor mit einer Rekordzeit im Radsplit von 56:35 Minuten über die zu fahrenden 40 Kilometern.

Philipp Fahrenholz aus Weyhe saß im kurz danach gestarteten offenen Wettbewerb eine halbe Minute länger im Sattel und konnte damit auch nur wenig vom Rückstand auf den führenden Jesse Hinrichs aufholen. Mangels Führungsrades sei er sich über seine Position nicht im Klaren gewesen, erklärte der Oldenburger im Ziel. Sein Sieg in 1:55:35 Stunden vor Vorjahressieger Fahrenholz (1:56:58 Std.) war dennoch überlegen. Verständlich, dass Fahrenholz mit seinem Ergebnis nicht zufrieden war: „Es lief nicht wie gewünscht.“ Platz drei ging an den Huchtinger Top-Schwimmer Fabian Günther, der das Feld nach 1,5 Kilometer Schwimmen im 25 Grad warmen Silbersee in 19:04 Minuten angeführt hatte.

Die schnellste Zeit bei den Frauen erzielte Regionalliga-Siegerin Jenny Jendryschik in 2:11:45 Stunden. Auch sie eine Profi-Athletin? „Nein“, lachte die Flensburgerin, „es war mein Debüt auf der olympischen Distanz.“ Die offene Wertung entschied die vorjährige Sprintsiegerin Nina Rosenbladt (Top-Tri-Team Hamburg, 2:13:39) für sich.

Zieleinläufe der unterschiedlichsten Art

Anfeuerung von Freunden, Bekannten und Staffelkollegen, abklatschen, erschöpfte, aber auch freudestrahlende Gesichter beim Zieleinlauf, waghalsige Luftsprünge über der Zielmatte, all das gab es auch im Sprint- und vor allem im Volkstriathlon zu sehen. Sieger im Sprinttriathlon wurde mit Nico Markgraf (59:08 Minuten) aus Hannover ein Athlet aus der 1. Bundesliga. Den Titel Bremer Landesmeister sicherte sich der Gesamtvierte Timo Behrens (Bremischer Schwimmverein). Bei den Frauen siegte zugleich als Bremer Landesmeisterin Lea van Beek (OT Bremen, 1:10:59 Stunden).

Quelle: https://www.kreiszeitung.de/sport/lokalsport/kreis-diepholz/stuhr-silbersee-titelverteidiger-phillip-fahrenholz-hinter-jesse-hinrichs-platz-zwei-10076348.html

 

 

Tri-Wölfe entgehen Disqualifikation


Oliver Sebrantke missachtet Einheitsdress


Stuhr. Einen Kraftakt eigener Art absolvierte beim 25. swb-Silbersee-Triathlon das Landesliga-Team der Tri-Wölfe. Trotz Helferarbeiten vor und nach dem eigenen Wettkampf gelang den Wölfen beim Heimrennen mit Platz sechs unter 24 Teams das bislang besten Saisonergebnis.

Doch dieses hing an einem seidenen Faden. Denn die Ligaordnung schreibt eine einheitliche Vereinsbekleidung vor, und eben diese trug Oliver Sebrantke als Gesamtzehnter der Liga und zugleich schnellster Tri-Wolf nicht. Damit riskierte er zulasten des Teams eine Disqualifikation, verbunden mit der Punktwertung des Letzten plus Strafpunkte. „Ich habe es diesmal bei einer Verwarnung belassen. Ein weiteres Mal wird das nicht toleriert“, erklärte der zuständige TVN-Ligabeauftragte Wolfgang Mangelsen. Hinter Sebrantke (2:09:30 Std) feierte Mario Lawendel als 15. in 2:10:39 Stunden nach seiner Verletzung eine gelungene Rückkehr ins Wettkampfgeschehen. Die weiteren Punkte fürs Team sammelten Björn Jüttner (53./ 2:18:48), Stephan Doodeman (57./ 2:19:19) und Sam Nimmo (84./ 2:24:42).


Quelle: Kreiszeitung vom 31.07.2018 (el)

 

 


Olympische Distanz




Platz Name AK Platz AK 1,5 km swim 40 km bike 10 km run Zeit
17 Sebrantke, Oliver TM 40 2 00:28:35 01:04:12 00:36:41 02:09:30
22 Lawendel, Mario TM 35 6 00:26:46 01:04:23 00:39:29 02:10:39
71 Jüttner, Björn TM 35 16 00:26:33 01:10:31 00:41:43 02:18:48
75 Doodeman, Stephan TM 50 5 00:32:06 01:07:24 00:39:48 02:19:19
106 Nimmo, Sam TM 40 15 00:29:45 01:12:32 00:42:24 02:24:04
188 Weber, Thorsten TM 40 25 00:35:01 01:06:34 00:52:37 02:34:12
240 Kostka, Martin TM 50 43 00:40:17 01:21:20 00:47:11 02:48:50
262 Mittmann, Michael TM 45 38 00:30:45 01:19:58 01:04:59 02:55:44
266 Korn, Michael TM 50 50 00:37:42 01:19:05 00:59:59 02:56:46









Sprinttriathlon
500m swim 20 km bike 5 km run Zeit
10 Wolpmann, Benedict TM 30 2 00:09:34 00:35:41 00:22:16 01:07:32
19 Beneke, Marvin TM 20 5 00:12:14 00:38:55 00:20:47 01:11:57
34 Jung, Andreas TM 55 3 00:10:23 00:43:24 00:25:49 01:19:37
36 Münster, Helmut TM 60 2 00:12:13 00:43:00 00:26:42 01:21:56









Ergebnisse














Power-Kids-Triathlon
50 m swim 1 km bike 200 m run Zeit
3 Neubauer, Jonas SD 3 00:03:31 00:05:13 00:01:23 00:10:08









Ergebnisse





 

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Tri-Wölfe - die Triathlonabteilung des LC Hansa Stuhr