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28.10.2018 - SSE Airtricity Dublin Marathon

 

Nach einigen schönen Urlaubstagen in Dublin stand ich nun an der Startlinie. Mein Plan war SUB3, obwohl ich mal gesagt habe: Nie wieder unter 3 Stunden, weil es einfach keinen Spaß macht. Hieran habe ich mich auch lange gehalten. Da ich diesmal bestens trainiert habe und gefühlt in Bestform war, wollte ich es noch mal wissen. Bei leicht bedecktem Himmel, Windstille und 8 Grad ging es an den Start. Mein Plan war, einfach hinter dem 3-Stunden-Pacemaker zu bleiben. Die Strecke hatte einige Höhenmeter, war sonst aber relativ schnell. Sehr viel gab es nicht zu sehen und leider war auch wenig Musik an der Strecke, aber eintönig war es auch nicht. Die Stimmung unter den Läufern war sehr gut, und der irische Humor sorgte mehrfach für ein Lächeln.

Ich blieb lange brav hinter dem Pacemaker, obwohl ich mich ein bisschen gebremst fühlte. Aber beim Marathon muss man geduldig sein, da die harten Kilometer am Ende kommen. Bei km 36 habe ich dann doch den Pacemaker überholt, leider ohne mich bei ihm zu bedanken, was ich dann jetzt an dieser Stelle tue. Die Beine machten sich leicht bemerkbar, aber sonst fühlte ich mich sehr gut. Die letzten km konnte ich das Tempo sehr gut halten und habe noch einige Läufer überholt (Überholen ist schließlich meine Lieblingsdisziplin). Am Ende kann ich sagen, dass SUB3 auch Spaß machen kann. (Stephan)

 

 

Doodeman in Dublin mit langem Atem


Stuhrer im Marathon Zehnter seiner Altersklasse


Stuhr. „Eigentlich wollte ich nie wieder unter drei Stunden laufen, weil es keinen Spaß macht“, schmunzelt Stephan Doodeman. Und dann tat er es doch. Beim Marathon in Dublin finishte der Tri-Wolf vom LC Hansa Stuhr in 2:57:01 Stunden. Rund 16200 Läufer gingen über die Distanz von 42,195 km an den Start. Unter den mehr als 1100 Läufern seiner Altersklasse M 50 belegte der Stuhrer einen ausgezeichneten zehnten Platz.

Beim Marathon muss man geduldig sein, da die harten Kilometer am Ende kommen“, erklärt der laufstarke 53-Jährige. Erst nach Kilometer 36 überholte Doodeman den Drei-Stunden-Pacemaker, machte noch einmal Druck und konnte das höhere Tempo halten. Entsprechend glücklich erlebte der Stuhrer den Zieleinlauf: „SUB 3 kann doch Spaß machen!“

Der Tri-Wolf wird auch im kommenden Jahr international starten. Auf Rügen sicherte er sich beim Ironman 70.3 den Slot für die Ironman 70.3 Weltmeisterschaft, die Anfang September 2019 in Nizza über die Bühne geht. Zuvor gibt Doodeman beim Challenge Roth sein Debüt auf der Langdistanz. (el)

 

Quelle: Kreiszeitung vom 30.10.2018

 

 

Gesamtplatz m Name AK Platz AK Zeit
452 Doodeman, Stephan M 50 10 02:57:01






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Tri-Wölfe - die Triathlonabteilung des LC Hansa Stuhr