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06.10.2013 - 9.swb-Marathon Bremen

 

                             „Dreimal ist Bremer Recht – viermal auch nicht schlecht“

Bremen - So feiert Oliver Sebrantke seine Marathonsiege am liebsten: Dem Ziel förmlich entgegenfliegen, eine Triumphgeste, dann auf zum Publikum, Beifall einfordern, abklatschen, die Gratulation vom Fanclub in Empfang nehmen. Da wartet auch gerne das Fernsehteam geduldig auf sein Interview – schließlich freuen sich alle mit ihm.

Minutenlang war Sebrantke auf dem Bremer Marktplatz Alleinunterhalter, bis endlich der Zweitplatzierte Klaus Eickel in der Obernstraße auftauchte. Der Vorsprung des Stuhrers bei seinem nun schon dritten Sieg in Bremen war dann doch größer gewesen, als allgemein erwartet. Zuvor hatte Eickel, der nicht nur neun Jahre jünger ist, sondern auch über die bessere Grundschnelligkeit verfügt, in der ersten Streckenhälfte wiederholt vergebens versucht, sich von Sebrantke abzusetzen. Bis der nach 33 Kilometern selbst das Tempo verschärfte und im Nu allein in Führung lag.

                                                      „Wollen Breitensportler ansprechen“

Dass Sebrantke am Ende trotz sehr guter Bedingungen über zwei Minuten über seiner Bestzeit blieb, spielte für ihn keine Rolle: „Es ging hier nur um den Sieg.“ Der, so wünscht es sich Sebrantke, denn auch nicht sein letzter gewesen sein soll: „Dreimal ist Bremer Recht, viermal ist auch nicht schlecht!“

Durchaus möglich, dass er dann 2014 auf mehr Gegenwehr von Klaus Eickel treffen könnte. Der Bochumer, der vor kurzem an der Bremer Uni eine Doktorandenstelle angenommen hat und für die Uni-Sportgemeinschaft „HastaMEVISta“ an den Start ging, könnte demnächst für frischen Wind in der hiesigen Läuferszene sorgen.

Als 13. kam in diesem Jahr Arne Reuter vom SC Weyhe ins Ziel. Nach dem Triatlonlauf „Ostseeman“ in Glücksburg habe ihm erstmal die Lust aufs Marathontraining gefehlt, verriet ervor dem Start. Dementsprechend feierte Reuter seine Zeit von netto 2:58:28 Stunden wie eine Bestzeit.

Den Sprung in die Top 100 unter knapp 1000 Marathonläufer schafften zudem Ralf Uffenbrink (TuS Wagenfeld, 54. in 3:13:22), Stefan Schumacher (TuS Sudweyhe, 58. in 3:14:53), Uwe Lakmann (Weyher Lauftreff, 70. in 3:18:24) und Martin Bramkamp (SC Weyhe, 73. in 3:18:40). Bei den Frauen holte sich die 36-jährige Anna Izabela Böge (SV Einheit Ueckermünde) gleich bei ihrem ersten Marathonrennen in 3:01:17 Stunden den Gesamtsieg.

Von den Starterzahlen her hat sich der Bremen-Marathon inzwischen unter Deutschlands größten Stadtmarathons etabliert. Dennoch: Ein Vergleich mit den allergrößten Veranstaltungen ist in Bremen nicht angestrebt. „Wir wollen vor allem Breitensportler ansprechen“, erklärte Organisator Utz Bertschy. Und das kam auch bei Langstrecken-Europameister Jan Fitschen, der den Startschuss abgab, gut an: „Dies ist eine Veranstaltung, mit der man sich identifizieren kann, da auf den Einkauf ganz schneller Läufer verzichtet wird.“

 

Quelle: Kreiszeitung vom 08.10.2013 (el)

 

 

Stuhrer Fahrenholz 20. im Halbmarathon

                                                          Bremer Region mischt gut mit

Bremen - Die Läuferschlange wollte einfach kein Ende nehmen. Es dauerte etliche Minuten, bis die über 2900 Starter auf der Halbmarathondistanz die Startlinie passiert und sich in den Laufschritt begeben hatten.

Die letzten benötigten für die exakt 21,0975 Kilometer rund dreieinhalb Stunden. Die ersten kamen durch den zeitversetzten Start gemeinsam mit den schnellsten Marathonläufern ins Ziel. Bei den Männern setzte sich dabei Jan Oliver Hämerling (TSG Bergedorf, 1:10:50) gegen Steffen Lang (TSV Kirchdorf, 1:11:06) und Andreas Gerrits (LG Göttingen, 1:11:09) durch. Bei den Frauen ließ Nicole Krinke (LG Nienburg, 1:20:59) ihre schnellsten Konkurrentinnen Katrin Friedrich (Hannover 96, 1:22:56) und Sabrina Geermann (Garbsener SC, 1:24:13) deutlich hinter sich.

Insgesamt spielten die Vereinsläufer aus Bremen und Niedersachsen auf dieser Distanz eine gute Rolle, schließlich ermittelten sie zugleich ihre Landesmeister.

Einen ausgezeichneten 20. Platz in der Gesamtwertung belegte Philipp Fahrenholz vom LC Hansa Stuhr. Nach einer erfolgreichen Triathlonsaison wollte der Stuhrer keine allzu lange Wettkampfpause einlegen. In 1:17:56 Stunden gelang dem 21-Jährigen eine weitere Bestzeit.

Bei der Vergabe der Landesmeistertitel gingen die Läufer aus dem Kreisgebiet diesmal allerdings gänzlich leer aus. Die beste Platzierung gelang dem Stuhrer Hartmut Selz, der in der Altersklasse M 65 in 1:31:37 Stunden Vizemeister wurde. Vierter wurde hier der Barrierer Dietrich Wittmershaus.

Quelle: Kreiszeitung vom 08.10.2013 (el)

 

 

 

Marathon







Platz gesamt M W Vorname Nachname AK-Platz AK Nettozeit Bruttozeit
1 1
Oliver Sebrantke 1 M35 02:31:37 02:31:37
142 135
Andreas Leiko 19 M35 03:29:42 03:29:54
166 156
Karl-Heinz Fasse 7 M55 03:32:35 03:32:43
312 286
Ronny Schierenbeck 90 M45 03:48:15 03:48:27
403 366
Michael Deerberg 108 M45 03:55:26 03:56:41
Halbmarathon







20 20
Philipp Fahrenholz 6 M 01:17:56 01:17:56
59 57
Christian Walz 10 M40 01:23:57 01:23:59
146 137
Peter Sokoll 17 M50 01:28:46 01:28:50
179 167
Jörg Kruse 25 M50 01:31:02 01:31:10
190 177
Hartmut Selz 2 M65 01:31:33 01:31:37
202 189
Philipp Rahier 28 M30 01:31:54 01:32:19
270 251
Andreas Ulbricht 34 M50 01:34:54 01:35:02
297
21 Birgit Niemann-Scheffel 4 W45 01:35:30 01:35:33
347 319
Florian Walter 51 M40 01:37:05 01:37:17
588 535
Volker Diehl 96 M45 01:42:08 01:43:44
968 850
Christoph Blaß 149 M45 01:49:43 01:50:10
1062
136 Sabrina Evers 22 W30 01:51:17 01:51:44
1905
350 Nadine Roskosch 76 W 02:04:07 02:05:46
2673
714 Ayleen Schönbrodt 163 W 02:24:31 02:27:54
2674 1960
Manfred Dahm 369 M45 02:24:31 02:27:54
10 Kilometer







373 326
Michael Jacobi 52 M45 00:50:07 00:51:13
1414
517 Michaela Bast 59 W35 01:06:29 01:07:18









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